Wir verhandeln täglich in unterschiedlichen Situationen, ob bei Bewerbungsgesprächen, Teamsitzungen, unter Freunden oder beim Kauf und Verkauf. Das Verhandeln begegnet uns regelmäßig und bereits ein paar Regeln können uns dabei helfen, selbstbewusster und zielführender zu verhandeln.

Eine der bekanntesten und beliebtesten Methoden im Englischen ist die „Harvard Negotiation Methode“…

Es gibt eine Unmenge an Sprachzertifikaten, Sprachdiplomen und Sprachtests. Doch welche sind für wen sinnvoll? Wie heißen die wichtigsten Sprachzertifikate und was sind ihre Vorteile? Wo kann welches Sprachzertifikat verwendet werden? Da wir wissen, dass es schwer ist sich einen Überblick zu verschaffen, haben wir das für euch getan. Wir stellen alle relevanten Sprachzertifikate für Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch & Russisch vor.

Ostern ist entweder eine Zeit der Besinnung oder eine Entschuldigung für viele, sich der Schokolade zu ergeben. Es gibt einige Dinge, wie Ostereier, Schoko-Hasen und Pralinen, die zu Osten auf der ganzen Welt üblich sind. Trotzdem gibt es von Nord nach Süd und von Ost nach West viele Unterschiede…

Podcasts zum Englischlernen

Podcasts sind eine bequeme und großartige Möglichkeit, euer Englisch zu verbessern. Schon das Hören eines englischsprachigen Podcasts von 20 Minuten pro Tag hat einen positiven Einfluss auf euer Englisch! Egal ob ihr im Bett liegt, im Zug auf dem Weg nach Hause seid oder einfach nur durch die Stadt spaziert, ein Podcast im Ohr geht immer!…

Christmas Traditions

Weihnachten & Silvester – Traditionen rund um die Welt

Schon alleine in Österreich gibt es größere und kleinere Unterschiede wie Weihnachten und Silvester gefeiert wird. Bräuche und Riten wurden überliefert und über viele Jahre hinweg von einer Generation zur nächsten weitergegeben.

„Das Christkind“

„Wenn die Häuser hell erleuchtet und die Herzen in Aufruhr sind,
dann vereint ein Zauber die Menschen.“

Als ich ein Kind war, konnte ich Weihnachten kaum erwarten. Beim Kekse backen zu helfen und das Haus zu schmücken waren mitunter meine Lieblingsbeschäftigungen. Am 24.12. durfte ich allerdings als Kind bei den letzten Vorbereitungen nicht dabei sein. Meine Großmutter kümmerte sich um das Schmücken des Weihnachtsbaumes und meine Mutter verpackte die letzten Geschenke und legte sie unter den Christbaum.

Zwischen 17.00 – 18.00 Uhr gab es dann Abendessen. Üblicherweise gab es Lachs und Weißbrot, zumindest soweit ich mich erinnern kann. Heute ist das ganz anders.

Irgendwann war dann meine Großmutter verschwunden und meine Mutter meinte, dass sie gegangen sei um das Fenster im Schlafzimmer zu öffnen, damit auch das Christkind reinkäme und die Geschenke ablegen könne. Ich war immer sehr aufgeregt und die Vorfreude war das Schönste!

Dann hörte ich leise ein Glöckchen läuten! Das war das Zeichen dafür, dass das Christkind da war und ich ins Zimmer durfte. Die Kerzen brannten und die Geschenke lagen unter dem Christbaum. Nachdem wir Weihnachtslieder gesungen hatten, darunter auch „Stille Nacht, heilige Nacht“, bliesen wir die Kerzen aus und ich durfte die Geschenke verteilen.

Das mache ich übrigens immer noch! Und das Glöckchen zu läuten ist nun meine Aufgabe.

Im Gegensatz zu anderen Ländern kommt bei uns noch immer das Christkind und bringt die Geschenke.
Wie wir wissen, ist das bei vielen der Weihnachtsmann oder Santa Claus.

Silvester – Bei uns zu Haus‘

Nach all den Feierlichkeiten und Besuchen bei Familie und Freunden steht dann auch schon der Jahreswechsel an!

In der Stadt werden die Weihnachtsstände zu Silvesterständen. Statt Weihnachtskugeln gibt es nun Schweinchen, Kleeblätter und Fliegenpilze sowie Hufeisen zu kaufen, die Glück bringen sollen.

Eine schöne Tradition bei uns zu Haus‘ war das Bleigießen. Kleine Figuren aus Blei wurden in einem Löffel über einer Kerzenflamme zum Schmelzen gebracht. Danach wurde das Zerschmolzene in kaltes Wasser gegossen. Die Figur nahmen wir dann aus dem Wasser und versuchten zu interpretieren, was es wohl darstellen könnte. Wir waren uns da nie wirklich einig.

Ab Silvester 2018 ist das Bleigießen allerdings verboten. Mehr dazu hier

Natürlich gab es um Mitternacht in unserem Garten immer ein Feuerwerk, und in den Gärten unserer Nachbarn auch.
Der Himmel voll mit Lichtern. So etwas ist wirklich schön anzusehen.

Aber noch bevor es in den Garten ging, gab es vorher einen Linsensalat, bei uns in der Steiermark mit Kernöl und Zwiebel. Denn auch die Linsen sollen Glück und Geld im neuen Jahr bringen.

Die Silvester Pummerin im Stephansdom ist der krönende Abschluss – die berühmte Glocke, die uns ins neue Jahr läutet. Beim zwölften Glockenschlag heißt es dann: „Alles Walzer“ und jeder tanzt zum Donauwalzer von Johann Strauß „Schöne blaue Donau“. 

TIPP: Silvester in Wien – Happy New Year!

Für viele beginnt das neue Jahr mit dem 1. Januar und einem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Sollten Sie es noch nie gehört haben, dann kann ich Ihnen nur raten, sich noch Karten zu besorgen.

Bräuche & Riten rund um Weihnachten 

Besonderheiten in anderen Kulturen & Ländern

Wie auch wir Menschen, sind Bräuche und Riten verschieden und daher möchten wir Ihnen hier eine kleinen Einblick gewähren inwieweit sich Traditionen unterscheiden oder ähneln.

Weihnachten in Österreich

„Kripperl-Schauen“ in der Stadt und im Land Salzburg

Eine liebe Tradition, sich in Salzburg das Warten auf das Christkind zu verkürzen, ist es, mit den Kindern am 24. Dezember von Kirche zu Kirche zu spazieren. Fast in jeder Kirche in Salzburg – und das sind sehr viele – steht eine Weihnachtskrippe. Das ist die Darstellung der Geburt Christi in einer Modelllandschaft.

Die Figuren sind meist kunstvoll aus Holz geschnitzt. Maria und Josef, ein Ochse und ein Esel, ein paar Hirten und Schafe sind in einer nach vorne offenen Scheune aufgestellt. Für das Jesu-Kind ist in der Adventszeit (ab Anfang Dezember) eine leere Futterkrippe mit Stroh aufgestellt. Es soll bald geboren werden.

Im Salzkammergut, zum Beispiel rund um den Traunsee, gibt es die Tradition der „Kripperl-Roas“, was so viel heißt, wie eine „Reise von Krippe zu Krippe“. Viele der alten, über Generationen vererbten, Krippen sind in Privathaushalten aufgestellt. Diese öffnen ihre Türen in der Adventszeit für Besucher, meist gegen eine kleine Spende.

Christmas Krippe Wood

Vianoce in der Slowakei

Die Weihnachtsbräuche beginnen in der Slowakei schon am 13. Dezember. Denn an diesem Tag feiert Lucia ihren Namenstag. Es ist Brauch, dass die noch nicht vergebenen Mädchen auf 11 Zettel die Namen der möglichen Zukünftigen schreiben. Jeden Tag wird ein Zettel weggeschmissen. Der letzte Zettel, den das Mädchen am 24.12. öffnet, trägt den Namen ihres Zukünftigen.

Am 24. 12. wird in der Slowakei traditionell gefastet. Es wird kein Fleisch gegessen, sondern nur Fisch.
Wenn eine Person am 24. bis zur Abenddämmerung nichts gegessen hat, behauptet man, dass diese mit dem ersten Stern am Himmel ein goldenes Schweinchen sehen wird (das den Leuten Glück bringt).

Am Abend werden Weihnachtsoblaten mit Honig und Knoblauch gegessen, Äpfel geschnitten und die Spalten auf die Personen am Tisch aufgeteilt.

Oblaten for Christmas

Später wird traditionelle Krautsuppe (meistens jedoch mit wenig Fleisch), Milchkrautsuppe mit „posuch“ oder Linsensuppe (Die Linsen sollen den Wohlstand – das Geld symbolisieren) und Fisch mit Kartoffelsalat gegessen.

Das Hauptgericht zu Weihnachten hängt in der Slowakei jedoch stark von der Region ab. Im westlichen Teil der Slowakei wird öfters Fisch gegessen, in der Mittel- und Ostslowakei eher eine Krautsuppe oder verschiedene Suppenarten mit einfachen Mehlspeisen (das sind keine Desserts, sondern etwas Ähnliches wie Teigtaschen, Fladen, Kuchen zur Suppe als Beilage).

Am 24.12. feiert man Weihnachten und bekommt die Weihnachtsgeschenke. In der Slowakei bringt den Kindern das Christkind die Geschenke am 24. Dezember. In den darauffolgenden zwei Tagen besucht man die enge Familie. Am 26.12. finden die ersten Parties (Stephan´s Party) statt. Die Zeit der Bälle beginnt.

Vánoce in Tschechien

In Tschechien bekommen Sie die Geschenke nicht vom Weihnachtsmann sondern vom Christkind, in Tschechisch „Jezisek“. Die Geschenke tauchen magischerweise unter dem Christbaum auf. Wenn Sie also ein Glöckchen leise läuten hören, eilen Sie zum Christbaum und schauen Sie, was Ihnen das Christkind gebracht hat.

Wenn Sie den ganzen Tag fasten, sehen Sie ein goldenes Schweinchen. Niemand weiß genau warum, aber es ist so.

Darüber hinaus könnte es ein, dass Sie sich Ihre Badewanne mit einem Karpfen teilen müssen. Für einige ist diese Tradition Tierquälerei. Es ist Brauch am 24. Dezember einen Karpfen zu essen. Um zu garantieren, dass der Fisch auch frisch ist, kaufen viele einen lebendigen Karpfen und töten Ihnen selbst. Bis dahin muss der Karpfen allerdings in Ihrer Badewanne bleiben.

Es soll auch Glück bringen eine Fischschuppe in Ihrer Geldbörse aufzubewahren. Damit ist Ihnen Geld im neuen Jahr gewiss.

Carp for Christmas

Рождество in Russland

Die Geschenke werden schon am Nikolaustag verteilt und sind zu Weihnachten weniger üblich.

Das Weihnachtsfest ist gemäß dem julianischen Kalender am 07. Jänner, es folgt das „Alt-Neujahr“ am 14. und Epiphanie am 19.

Ein weithin bekannter Brauch bei letzterem ist das rituelle Bad im frisch gesegneten Fluss oder Teich – was in der Region stets damit verbunden ist, dass zuerst ein Loch in die Eisdecke gesägt werden muss.

Pіздво in der Ukraine

Am Heiligen Abend gibt es nach einem strengen Fasttag ein Essen bestehend aus 12 verschiedenen Speisen.

Man verzichtet auf Fleisch, Eier, Milchprodukte und Alkohol (!). Typisch sind Borshch (Roterübensuppe) und Varennyky (Teigtaschen gefüllt mit Erdäpfelmasse, Kraut oder Pilzen).

Um die Situation des Stalls (in dem die Krippe stand) nachzuempfinden, wird unter das Tischtuch etwas Heu gelegt, was entsetzlich unpraktisch ist, weil dann pausenlos die Gläser umfallen. Es gibt immer ein zusätzliches Gedeck, denn man hält sich symbolisch für einen Überraschungsgast bereit.

Christmas Heu unter dem Tisch

Natale in Italien

Anders als bei uns in Österreich, feiern die Italiener erst am 25.12. Weihnachten, am 24.12. gibt es aber ein gemeinsames großes Abendessen mit der ganzen Familie, „cenone“ genannt.

Besonders für die Kinder von Bedeutung ist die Befana, eine alte Dame, die auf einem Besen fliegend von Haus zu Haus reist, um die Socken der Kinder mit Süßigkeiten zu befüllen: die braven Kinder bekommen Zuckerl, die schlimmen nur ein Stück Kohle. 

Typische Süßigkeiten zu Weihnachten wären: il panettone, il pandoro und il torrone

Christmas Panettone

Noël in Frankreich

In Frankreich ist der 25. Dezember Weihnachten und ein Feiertag. Am Abend des 24. Dezember versammelt sich die ganze Familie zu einem großen festlichen Essen.

Nicht jede Familie isst natürlich das Gleiche, aber es gibt Gemeinsamkeiten. Im Allgemeinen essen wir als Vorspeise Meeresfrüchte. Es können Austern, Langoustine, Hummer, etc. sein.

Der andere traditionelle erste Gang ist „le foie gras“ (Gänsestopfleber). Es wird mit Brot gegessen, oft geröstetes Brot.

Als Hauptgericht ist es sehr oft Fleisch (z.B. Wildschwein).

Le foie gras Christmas in Frankreich

Dann gibt es noch Salat und Käse. Käse wird oft auf einer Platte serviert: Mehrere Käsesorten werden den Gästen angeboten.

Schließlich gibt es noch das Dessert. Das traditionelle Dessert heißt „la bûche de Noël“ und ist ein eisgekühltes Dessert. „La bûche“ bedeutet „Holzscheit“, das in den Schornstein gelegt wird, um ein Feuer zu machen, und da das gefrorene Dessert die gleiche Form hat, hat es seinen Namen. Es ist ein sehr kalorienreiches Dessert, es ist viel Sahne drin, deshalb essen wir oft nur eine kleine Portion.

Bevor sie ins Bett gehen, legen die Kinder ihre Hausschuhe unter den Weihnachtsbaum. Es wird gesagt, dass der Weihnachtsmann in der Nacht durch den Schornstein kommt und die Geschenke neben die Hausschuhen legt. Am Morgen öffnen wir die Geschenke zusammen.

Der 25. Dezember ist in der Regel ein sehr ruhiger Tag. Es gibt oft noch eine große Mahlzeit am Mittag und es ist eine Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen. Am 26. Dezember gehen alle wieder an die Arbeit.“

Christmas in Australien

25. Dezember. 30 Grad Außentemperatur. Das Meeresrauschen. Surfer, die mit Santa-Mützen herumlaufen. Australien im Weihnachtsfieber. Die Weihnachtsfeiertage sind Mitten im Sommer, daher sind die meisten Menschen draußen unterwegs um Weihnachten zu feiern. Sei es am Strand oder im Park, meist auch bei einem BBQ, beim Grillen und einem kalten Bier in der Hand. Weihnachten in Australien!

Nach der Hauptspeise (meist Lamm oder Hühnchen oder eine Auswahl an frischen Meeresfrüchten) gibt es eine traditionelle australische NachspeisePavlova. Jede Mutter hat ihr eigenes Rezept, aber es schmeckt immer gut und besteht zum größten Teil aus Zucker mit Früchten oben drauf.

Zum Rezept gehts hier (in Englisch)

Pavlova Christmas in Australien

Bräuche & Riten rund um Silvester

Nochevieja in Spanien

In Spanien heißt Silvester „Nochevieja„.
An diesem Abend versammeln sich die Spanier entweder auf dem bekannten Madrider Platz „Puerta del Sol“, um mit Spannung das Läuten des Glockenturms um Mitternacht abzuwarten. Denn es ist Tradition mit jedem Glockenschlag eine Weintraube zu essen, insgesamt also 12.

Das Läuten des Glockenturms wird auch im Fernsehen übertragen, daher verbringen die Spanier ihren Jahreswechsel vorm Fernseher. Dies soll Glück im neuen Jahr bringen. Das Ritual geht auf das Jahr 1909 zurück, da es in diesem Jahr zu viele Weintrauben gab.

Wichtig ist auch, dass die Spanier den 1. Jänner, also das Ende der Silvesternacht, traditionell mit einem Frühstück mit chocolate con churros beginnen, ein Gebäck ähnlich wie Krapfen, welches in Schokolade getaucht wird.

Silvester in Österreich

„Sternschießen/Böllerschießen“ in der Stadt Salzburg

Zu Silvester, am 31.12., gibt es jedes Jahr in der Stadt Salzburg das Silvester-Sternschießen.

Die sogenannten „Prangerschützen“ stehen auf den Hausbergen von Salzburg (Möchsberg, Kapuzinerberg, Festungsberg) auf den Bastionen und schießen am letzten Tag im Jahr mit ihren Prangerstutzen. Hier ein kurzes Video 

Das sind 50 bis 70 cm lange und 15 bis 30 kg schwere Gewehre, die mit 50%igen Schwarzpulver geladen werden und bei Zündung einen sehr lauten Knall verursachen. Davon leitet sich auch der Name ab: prang = Lärm, Pracht, Aufsehen.

Dieses Lärmbrauchtum findet um ca. 16.00 Uhr in der Stadt Salzburg seinen Höhepunkt. Dann heißt es für alle: „Nicht zu nahe an den Schützen stehen und Ohren zuhalten!“ Für viele Salzburger ein Fixpunkt für das Fest zum Jahresende.

San Silvestro in Italien

In Italien trägt man zu Silvester („Capodanno“) rote Unterwäsche („biancheria intima rossa“), die man dann am nächsten Tag gebraucht wegwirft. Dies ist ein Zeichen für weibliche und männliche Fruchtbarkeit und soll auch Glück im neuen Jahr bringen.

Außerdem essen sie zu Silvester Linsen mit Blutwurst: le lenticchiecon il cotechino

Linsen Silvester New Year

Yılbaşı gecesi in der Türkei

In der Türkei empfängt man das Neue Jahr mit Dekorationen, besonderem Essen, Partys und Feuerwerken. Die Neujahrsfeier ist für die Familie da: Abendessen gemeinsam mit der Familie, mit vielen Köstlichkeiten wie gebratener Truthahn, gefolgt von Brettspielen, Fernsehen, Musik und das Zutrinken.

Feuerwerke sind ein wichtiger Bestandteil der Neujahrsfeier. Private Feuerwerke auf den Straßen und das große Feuerwerk der Stadt um genau 00:00, welches viele Minuten lang den Himmel erleuchtet.

Die Neujahrslotterie ist ebenfalls ein Tradition in der Türkei und ein Ticket als Geschenk zu kaufen ist weit verbreitet. Geschenke für die Familie, KollegInnen oder Freunde werden vorbereitet und unter einen dekorierten Neujahrsbaum gelegt, eine Kiefer. Die Geschenke werden am 31. Dezember oder am letzten Arbeitstag verteilt. 

Silvester in der Slowakei

Zu Silvester und am Neujahr wird Krautsuppe mit Klobasse und Fleisch gegessen – im Unterschied zu Weihnachten.

In der Nacht von Silvester auf Neujahr soll keine Wäsche aufgehängt werden. Denn das bringt Unglück, es könnte im neuen Jahr etwas Negatives in der Familie geschehen.

Am 1.1. soll nach der Tradition kein Geflügel gegessen und kein Müll aus der Wohnung weggetragen werden. Der Grund dafür ist, dass sonst das Glück im nächsten Jahr wegfliegt bzw. man es wegwirft.

Silvester 除夕 in China 

2019, das Jahr des Schweins (5. Februar 2019 – 24. Januar 2020)

Das chinesische Neujahrsfest, auch bekannt als Frühlingsfest, ist das wichtigste traditionelle Fest und Feiertag in China. Das Fest fällt auf den ersten Tag des ersten Monats im chinesischen Kalender (in der Regel Ende Januar oder Anfang Februar) und endet mit dem Laternenfest am 15 Tag danach.

Die traditionellen Gebräuche für das Frühlingsfest, welche vor einigen Jahrtausenden entstanden sind, werden bis heute weitgehend befolgt. 

Sich rote Umschläge schenken

Wie an Weihnachten, tauschen die Menschen während des Frühlingsfestes Geschenke aus. Das gebräuchlichste Geschenk ist der rote Umschlag. Die roten Umschläge enthalten Geld. Rote Umschläge gelten als Symbole für viel Glück und Geld.

Rotes Kuvert klein Silvester New Year

Es gibt noch so viele Traditionen & Bräuche, die hier nicht alle Platz finden.
Lesen Sie hier: „40 Möglichkeiten, wie man Silvester feiern kann“

Und wie feiern Sie Weihnachten & Silvester?

Ein Dankeschön an alle TrainerInnen & ÜbersetzerInnen
für die Mithilfe beim Erstellen des Artikels!

Der Krampus

Der Krampus ist eine Schreckgestalt in Begleitung des heiligen Nikolaus. Eine Gestalt, die wir hier in Österreich nur zu gut kennen. Während der Nikolaus den braven Kindern Geschenke macht, werden die unartigen oder schlimmen Kinder vom Krampus bestraft.

Wie wird der Krampus noch genannt?

  • Kramperl
  • Tuifl (von Teufel)
  • Bartl (Kurzform vom Bartholomäus)

Aber nicht nur in Österreich ist der „Krampus“ bekannt, sondern auch im südlichen Bayern, in der Oberpfalz, Liechtenstein, in Ungarn, Slowenien, der Slowakei, in Tschechien, Südtirol wie auch in Teilen Kroatiens. Eine dämonische Gestalt, ursprünglich aus der vorchristlichen Zeit.

Der Krampustag ist der 5. Dezember, dem Vorabend des Festes des heiligen Nikolaus am 6. Dezember. Normalerweise kommen beide am Abend des 5. Dezembers vorbei. In manchen Regionen vielleicht aber erst am 6. Dezember.

Sehr beliebt sind auch die sogenannten „Krampusumzüge“ oder der „Perchtenlauf“. Dabei verkleiden sich Jung und Alt als Krampus und ziehen mit ihren Kuhglocken und viel Lärm durch die Straßen um sich zu zeigen und um den Leuten einen Schrecken einzujagen.
Dabei sieht man die Krampusse auch gerne mit einer Rute. In meiner Kindheit gehörte es dazu, die Krampusse zu ärgern, aber nicht dabei erwischt zu werden. Das hat natürlich nicht immer funktioniert.

Die Masken sind oft aus Holz geschnitzt und auch wenn sie „grauslich“ aussehen, sind sie doch schön.
Bei einem Perchtenlauf mit Feuerwerk, Fackeln und Feuerspuckern sind die Krampusse eine Attraktion.

Wissen Sie eigentlich, was der Krampus früher mit unartigen Kindern gemacht hat?
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

(Wikipedia – Postkarte um 1900)

***

Der Heilige Nikolaus | 6. Dezember

Der Heilige Nikolaus hingegen, bitte nicht zu verwechseln mit „Santa Clause“, sieht so aus!

Einige Unterschiede zum Weihnachtsmann sind zu erkennen:

  1. Die Kopfbedeckung
  2. Der Stab
  3. Der Umhang

Das Buch ist bei beiden wiederzufinden, da sie beide, der Hl. Nikolaus und der Weihnachtsmann, genau wissen müssen, wer im vergangenen Jahr artig war und wer nicht. 

Und, wart ihr auch schön artig?

***

Gedichte & Lieder für den Nikolaustag – Wer kennt Sie noch?

Lasst uns froh und munter sein
und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Dann stell’ ich den Teller auf,
Nik’laus legt gewiss was drauf.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Wenn ich schlaf’, dann träume ich:
Jetzt bringt Nik’laus was für mich.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Wenn ich aufgestanden bin,
lauf’ ich schnell zum Teller hin.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Nik’laus ist ein guter Mann,
dem man nicht genug danken kann.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!

***
Holler boller Rumpelsack,
Nikolaus trägt ihn huckepack.
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus
guter alter Nikolaus.

***
Knecht Ruprecht

Von drauß vom Walde komm’ ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor,
Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:
“Knecht Ruprecht”, rief es, “alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt’ und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens ruhn;
Und morgen flieg’ ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!”
Ich sprach: “O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.” –
“Hast denn das Säcklein auch bei dir?”
Ich sprach: “Das Säcklein, das ist hier;
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern.” –
“Hast denn die Rute auch bei dir?”
Ich sprach: “Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten.”
Christkindlein sprach: “So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!”
Von drauß vom Walde komm’ ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find’!
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?
Theodor Storm

***

Weihnachten steht auch schon vor der Tür – Christmas Spirit everywhere

CasaLinguae ist offiziell in neue Büroräume gezogen!

Die Reise begann vor 12 Jahren, als ich mich entschloss mich im Bereich Sprachen selbstständig zu machen.
Vom kleinen Home-Office über angemietete Räume für den Unterricht, können wir bei CasaLinguae nun stolz unsere neue Adresse verkünden – Mozartgasse 4 im 4. Wiener Gemeindebezirk.

Wir haben jetzt noch mehr Platz und top ausgestattete Räume, die Ihre Sprachtrainings auf das nächste Level bringen werden. Von hier aus koordinieren wir Ihr Sprachtrainings, kümmern um uns maßgeschneiderte Angebote für Kurse, Übersetzungen und Lektorate sowie Interkulturelle Seminare und Firmentrainings.

„Wir vermitteln Freude an der Sprache und anderen Kulturen.“

Das gehört natürlich gefeiert!

Deshalb fand am 8. November 2018 ein Language & Business Mingle mit Snacks und Getränken statt, zu dem wir unsere bestehenden Kunden eingeladen haben. Es war ein gelungener Abend!

Rebranding

Zusätzlich haben wir uns dazu entschlossen, dem CasaLinguae Logo und Branding einen frischen, neuen Look zu verpassen. Wir hoffen, es gefällt Ihnen ebenso gut wie uns?

 

Wir freuen uns Sie bald in unserem neuen Büro begrüßen zu dürfen.
Ihr CasaLinguae Team

 

Gehirngerechtes Lernen

Sprachen gehirngerecht vermitteln

»In der Schule gab es diejenigen, die leicht eine Fremdsprache erlernten und kaum Probleme damit hatten und andere, die sich damit sehr plagten. Waren die einen dümmer und die anderen klüger? Wohl kaum! Vermutlich hat es mitunter an der Lehrmethode gelegen. Das darf man heute schon annehmen – in Zeiten des gehirngerechten Lernens.«

Unser Ziel bei CasaLinguae ist es unsere KursteilnehmerInnen dabei zu unterstützen eine Sprache nachhaltig zu erlernen. Das ist nur möglich, wenn wir als TrainerInnen darauf achten, die Lerntypen bei der Gestaltung des Unterrichts zu berücksichtigen.  

Sprachunterricht bei CL: CasaLinguae

Da unsere Hirne alle anders ›ticken‹ und demnach auch jede/r einzelne TeilnehmerIn im Sprachunterricht anders lernt, ist es wichtig, genau auf die Bedürfnisse der einzelnen Person oder der Gruppe einzugehen. Noch bevor der Unterricht beginnt, sollte der/die TrainerIn durch kurze Fragen feststellen, wie jede/r TeilnehmerIn gerne lernt und was er oder sie benötigt, um das Bestmögliche aus sich herauszuholen.

Vielleicht lernt es sich für manche leichter, wenn sie sich bewegen können; andere sind es gewohnt, beim Lernen etwas zu essen und einige merken sich Vokabeln durch das Erzählen von Geschichten. Die Planung des Sprachunterrichts und der Unterrichtsstunden erfolgt bei uns basierend auf den einzelnen Lerntypen der TeilnehmerInnen.

Ich bin der Meinung, dass es in einer privaten Sprachschule möglich sein sollte, die Lerntypen in die Gestaltung des Unterrichts zu integrieren, denn nur so können wir garantieren, dass der Großteil der TeilnehmerInnen zufrieden mit sich ist und am Ende des Kurses sagt: ›Ich habe etwas gelernt, und das Gelernte kann ich auch tatsächlich anwenden.

Meine Schulzeit

Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, hatten wir meist einen Frontalunterricht. Die SchülerInnen wurden nicht in den Unterricht miteinbezogen und es wurde schon gar nicht darauf eingegangen, wie der einzelne Schüler oder die Schülerin besser lernen oder von welcher Methode er denn eventuell profitieren könnte.

Den Unterricht lerntypengerecht zu gestalten, gibt den TeilnehmerInnen die Chance, auf eine andere Art und Weise neue Vokabeln oder Sätze in einer Fremdsprache zu erlernen und besser zu merken. Glauben Sie nicht auch, dass es sich mit Musikuntermalung oder mit (gesunden) Naschereien am Tisch entspannter lernt?

Einige würden sofort mit ›ja‹ antworten, andere wiederum nicht. Und um genau das geht es. Herauszufinden, was jede/r Einzelne im Unterricht braucht, um das gesetzte Ziel zu erreichen.

Vokabeln lernen

Die Herausforderung beim Auswendiglernen ist, dass die KursteilnehmerInnen sich zwar die einzelnen Wörter merken, sich aber schwertun, wenn es darum geht, vollständige Sätze zu bilden. Um sicherzustellen, dass die TeilnehmerInnen nicht nur die einzelnen Vokabeln erkennen, sondern den gesamten Kontext verstehen, ist es im Sprachunterricht besonders wichtig, die gelernten Vokabeln auch tatsächlich anzuwenden.

Ein Tipp von mir ist, fünf bis sieben Wörter in den beruflichen Alltag oder im privaten Leben einzubauen. Im Unterricht werden die Wörter ausgesucht und man überlegt gemeinsam, wo man sie denn eventuell einbauen könnte, wie z.B. in einer E-Mail, in Gesprächen mit KollegInnen, Freunden oder der Familie.

Eine Methode, die sich im Unterricht oft bewährt hat, ist ein Bild im Kopf der TeilnehmerInnen zu erschaffen, an das sie sich erinnern – eine Eselsbrücke sozusagen.

Lernsetting

Es gilt herauszufinden, wann sich der Lernende am wohlsten fühlt. Am besten in oder sogar noch vor der ersten Stunde. Nur dann ist ein nachhaltiger Lernerfolg gegeben. Ein paar Fragen reichen aus, um zu sehen, was er oder sie braucht, um eine Sprache nachhaltig zu lernen.

Viele Dinge kann man als Lernender nicht beeinflussen. Wenn man zum Beispiel nur am Abend Zeit hat, einen Sprachkurs zu besuchen, aber überhaupt nicht der Typ Mensch ist, der gerne am Abend lernt, dann kann sich das Lernen schwierig gestalten.

Wenn der/die TrainerIn das aber weiß, kann er oder sie prüfen, welche Rahmenbedingungen der Lernende noch benötigt, um ihn beim Lernen zu unterstützen. Vielleicht hilft es, in Kleingruppen gewisse Themen zu erarbeiten und die Lernenden vergessen, dass es schon 20 Uhr abends ist und sie bereits auf der Couch sitzen möchten.

Fazit

Sprachen lernen funktioniert vor allem dann nachhaltig, wenn die Motivation, die Sprache zu erlernen, groß ist. Lernen ist ein individueller Prozess, jeder lernt mit seinen eigenen Methoden und in seiner eigenen Geschwindigkeit.

»Von nichts kommt nichts«, meinte schon Vera F. Birkenbihl.

Lernen, ohne dafür etwas zu tun, funktioniert bei niemandem. Außerdem ist es für unser Hirn förderlich, wenn wir dem Lernen eine gute Struktur geben, und z. B. neue Vokabeln schnell in einen Kontext setzen, den wir uns leichter merken können. Erkennen Sie selbst, welcher Lerntyp Sie sind und zu welchen Zeiten Sie effizient lernen können.

***

Lerntypen & Lernstile

Ihren Lernstil zu kennen hilft Ihnen dabei, Informationen schneller und einfacher aufzunehmen. Das Lernen und das Weiterbilden macht dann umso mehr Spaß. Finden Sie noch heute heraus, welcher Lerntyp Sie sind und was Sie beim Lernen beeinflusst.

LSA Mini Complete – Kinder zwischen 5 – 10 Jahren
LSA Junior Complete – Kinder zwischen 7 – 13 Jahren
LSA Senior Complete – Jugendliche zwischen 14 – 18 Jahren
LSA Adult – ab 18 Jahren

Hier gehts zu den Lernstil-Tests: Learning Style Prashnig – Lernstile

Auszüge aus dem Magazin TRAiNiNG | Artikel: „My brother goes to school 

Interkulturelle Kompetenz Training

Wenn die Kultur den Unterschied macht

Seit einigen Jahren erfahren interkulturelle Seminare einen Höhenflug. Das ist selbstredend durch die steigende Globalisierung zu erklären. Immer mehr Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen arbeiten immer öfter zusammen, ob im Ausland oder in Österreich.

Interkulturelles Lernen

Wie werden in einem Seminar interkulturelle Kompetenzen vermittelt?
Welche Kompetenzen sind es überhaupt?
Welche Übungen können den Lernerfolg vertiefen?

Seminarablauf bei CL: CasaLinguae

Je mehr man über andere Kulturen und deren Business-Etiquette weiß, desto sicherer kann man agieren und desto wohler fühlt man sich. Die zusätzlichen Module (interkulturelle Workshops) dienen dazu, sich auf ein bestimmtes Land zu konzentrieren, Übungen zu machen und einen Leitfaden für die nächste private oder geschäftliche Reise zu erstellen.

TeilnehmerInnen

Noch bevor das Seminar beginnt, versuche ich herauszufinden, woher die Teilnehmer kommen. Anhand dessen werden in einer Übung zu jedem Land einige Aussagen aufgeschrieben. Dazu zählen auch Vorurteile dem Land oder Personen gegenüber.

Die Länder, die im Seminar vertreten sind, werden ebenfalls aufgelistet. Die Teilnehmer werden dann in Kleingruppen eingeteilt und sollen die Aussagen einem Land oder einer Kultur zuordnen, danach werden die Antworten verglichen.

Es gibt prinzipiell eine Auflösung, nach der gewisse Aussagen einem bestimmten Land zuzuordnen wären, aber im Grunde geht es um den einzelnen Menschen, und daher polarisieren die Antworten auch.

Man hört dann im Seminar sehr häufig ›So bin ich doch gar nicht!‹ Und das ist ein guter Anfang!

Wozu dient das Interkulturelle Seminar?

Es geht im Seminar nicht darum, sofort die eigene Einstellung zu ändern, sondern sich bewusst zu werden, dass es Unterschiede gibt und zu verstehen, warum Personen im direkten Umfeld anders arbeiten und denken als andere. Daher erhalten unsere Seminarteilnehmer einen Einblick in andere Kulturen und inwiefern sich diese von ihrer unterscheiden.

Die Übungen sind so ausgelegt, dass die Teilnehmer nicht nur die Kultur der anderen Person kennenlernt, sondern auch die eigene unter die Lupe nimmt und herausarbeitet, wo Reibungspunkte oder Konflikte entstehen könnten, um diese eventuell in Zukunft zu vermeiden. In unserem 2-tägigen Seminar lernt man zu akzeptieren, dass nicht jeder gleich ist und nicht immer so handelt wie man selbst, und dass es genau diese Unterschiede sind, die uns ausmachen.

Neue Entwicklungen

Vor einigen Jahrzehnten war das interkulturelle Lernen kein allzu großes Thema. Mit der Globalisierung und der weltweiten Vernetzung über soziale Medien und dem Internet änderte sich die Einstellung dazu stark. Bereits in den Schulen werden die Schüler dazu erzogen, offener mit anderen Kulturen umzugehen.

Bei Firmen spielt es eine immer wichtigere Rolle, da die Teams international tätig sind und die Teammitglieder aus anderen Ländern kommen und zusammenarbeiten. Ein kulturelles Verständnis ist von größter Bedeutung, allerdings muss das Bewusstsein der Firmen und jedes Einzelnen in Bezug auf das interkulturelle Lernen noch geschärft werden.

Auszug aus dem Magazin TRAiNiNG „Wenn die Kultur den Unterschied macht“ 

***

Interkulturelle Seminare & Workshops bei CL: 

Möchten Sie mehr über andere Kulturen erfahren und in Zukunft in kein Fettnäpfchen mehr treten, dann melden Sie sich noch heute für das nächste Interkulturelle Seminar oder einen Workshop an.

Entwickeln Sie Interkulturelle Kompetenzen und lernen Sie mit Hilfe unseres Trainings andere Kulturen kennen und verstehen.

Für weitere Infos zum Training oder den Workshops klicken Sie bitte hier

Martina Jeric Ruzovits

Martina Jeric- Ruzovits gehört zu jenen, die das COCOQUADRAT in den ersten Stunden erkannt haben und unser Angebot sofort perfekt für sich nutzen konnten. Als Unternehmerin, Kursleiterin und Übersetzerin bietet die Kombination aus Arbeitsplatz, Meetingraum und Coffeeshopservice die ideale Umgebung für ihren Arbeitsalltag.

COCOQUADRAT: Was ist CasaLinguae und was ist das Ziel dieser Unternehmung?

Martina Jeric-Ruzovits: CasaLinguae ist ein gemeinschaftliches Projekt von professionellen SprachtrainerInnen und ÜbersetzerInnen mit dem Ziel unsere Privat- und Firmenkunden beim Erlernen und Auffrischen von Sprachkenntnissen zu unterstützen sowie Ihnen bei der Übersetzung von Wirtschaftstexten, Marketingtexten, Presseartikel, Handbücher, Online-Inhalte behilflich zu sein.

COCOQUADRAT: Wie arbeitest du? Brauchst du einen fixen Arbeitsplatz oder ist deine Arbeit wo du bist?

Martina Jeric-Ruzovits: Das sogenannten Hauptquartier, mein Büro, befindet sich im 12. Bezirk in Wien. Dort befinden sich alle meine Unterrichtsbücher, Sprachmagazine, sämtliche Unterlagen, die ich für meine Kurse benötige. Meist werden dort auch die Kurse vorbereitet, Kopien für die TeilnehmerInnen erstellt usw. Die Kurse selbst finden allerdings nicht immer dort statt. Wenn es sich um Firmenkurse handelt, dann zum größten Teil vor Ort in den Firmen. Bei Privatkunden bzw. kleine Gruppen arbeiten wir mit dem CocoQuadrat zusammen, wo unsere Kurse – Einzelunterricht wie auch Gruppenkurse – stattfinden können.

COCOQUADRAT: Wie wichtig ist dir Flexibilität und welche Rolle spielt Selbstbestimmtheit in deinem Leben?

Martina Jeric-Ruzovits: Ich bin davon überzeugt, dass es in meinem Beruf sehr wichtig ist, flexibel auf Kundenwünsche einzugehen und selbst flexibel zu bleiben, vor allem auch auf den Arbeitsplatz bezogen.
Durch meine Selbstständigkeit kann ich selbst bestimmen, welchen Kurs ich wann und wo machen möchte.

COCOQUADRAT: Wie stehst du zu Coworkingkonzepten und welche Rolle spielen sie in deinem Berufsfeld?

Martina Jeric-Ruzovits: Ich hatte bereits einige „Spaces“ in Wien ausprobiert, bevor ich das erste Mal ins CocoQuadrat kam. Allerdings kamen für mich viele nicht in Frage, weil es „nur“ Coworking-Spaces waren – reiner Arbeitsplatz
und keine Möglichkeit Kurse abzuhalten oder einen Einzelunterricht zur organisieren – Die dafür passenden Räumlichkeiten fehlten. Ich wollte nicht nur für mich, sondern auch für alle anderen TrainerInnen, einen Ort finden,
an dem man sich auf Kurse vorbereiten, Übersetzungen machen, aber auch Kurse abhalten kann. Diese Möglichkeit habe ich im CocoQuadrat gefunden. Das Café ist wohl das Tüpfelchen auf dem i.

COCOQUADRAT: Wie sieht das Arbeiten der Zukunft aus?

Martina Jeric-Ruzovits: Mobil, flexible Arbeitszeiten, schnell, Home-office.

Über Martina: Ich habe mich bereits im Jahr 2006 als Sprachtrainerin und Übersetzerin für Deutsch und Englisch selbstständig gemacht und unterrichte seither Jung und Alt, Privatpersonen und Firmen, in Einzel- und Gruppenkursen.
Mit CasaLinguae habe ich 2014 eine Plattform geschaffen, auf der nicht nur ich, sondern mittlerweile insgesamt 15 TrainerInnen ihre Kurse anbieten. Ich selbst sehe meine Berufung darin, andere dabei zu unterstützen sich sprachlich weiterzuentwickeln.

https://casalinguae.at

CocoQuadrat Wien